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“URBAN ARTefakte”

Dienstag, 17. Dezember 2013 von heikoheftich

“If you close your eyes you’ll hear the ocean”

via


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Parkour-Style!

Montag, 16. Dezember 2013 von heikoheftich

“Throughout our community Parkour videos, there has always been an undertone of videogaming. From Minecraft, to Mario, to Smash Bros and even Gamecube. Today we released our Mirror’s Edge Parkour POV video. Its the kind of thing that we’ve always dreamed of being able to produce, and we’re really happy to have been able to achieve it. If this video is well recieved, we would love to expand upon the idea and produce more.”

via ampisound.com


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21.12.2013: Internationale Demonstration in Hamburg

Sonntag, 15. Dezember 2013 von heikoheftich

© Rote Flora

“Mit einer bundesweiten und internationalen Demonstration werden am 21. Dezember für die Verteidigung der Roten Flora, den Erhalt der Esso-Häuser und für ein Bleiberecht der Lampedusa-Refugees in Hamburg auf die Straße gegangen. Mit der Demonstration wollen wir den besetzten, unverträglichen Charakter der Roten Flora deutlich machen, dass mit massivem Widerstand zu rechnen ist, sollte das Projekt angegriffen werden. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in den aktuellen Kämpfen von Bewohner_innen und Anwohner_innen gegen den Abriss der Esso-Häuser und den kontinuierlichen Protesten von Lampedusa in Hamburg und deren Forderungen nach uneingeschränkten Bleiberecht als Gruppe.”

Weitere Information auf de.indymedia.org oder auf florableibt.blogsport.de.

Unterstützen, Hingehen, Wild bleiben!


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106 fette Streetart-Kunstwerke aus 2013

Samstag, 14. Dezember 2013 von heikoheftich

Screenshot Street Art Utopia

Wie jedes Jahr um diese Zeit am Ende eines Jahres findet ihr auf streetartutopia.com genau 106 Streetart-Fotos zum Staunen und Verweilen (“106 of the most beloved Street Art Photos – Year 2013″).

Viel Spaß beim Angucken!

P.S. Auf der Webseite und im Archiv von streetartutopia.com findet man wirklich, wirklich eindrucksvolle Kunstwerke. Mehr als ein Blick lohnt sich! Auch für Menschen denen Streetart bisher nichts sagte oder die die Kunstform eher als “Zerstörung von Privat- oder Gemeineigentum” ansehen…


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Musik am Freitag: YUPPICIDE – American Oblivion

Freitag, 13. Dezember 2013 von heikoheftich

“Video for the title track of Yuppicide’s 2012 EP. Shot by David Acampora in Brooklyn and Queens over a 6 month period, the video focuses the main themes of the song: NSA spying, surveillance drones, public apathy and America’s shift from being focused on freedom to being focused on fear.”

Interview mit YUPPICIDE vom Ox-Fanzine – Ox Ausgabe #92 (Oktober/November 2010)


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¡Adiós Übersee Records!

Mittwoch, 11. Dezember 2013 von heikoheftich

Ich bin traurig: eines meiner Lieblings-Independent-Labels schließt die Tür. In Kürze wird es Übersee Records nicht mehr geben.

© Rote Flora

“13 is bad luck – and well, it’s been almost 13 years of Übersee Records… Unfortunately we have to call it a day; we have to throw in the towel. It’s really too bad, but at some point in life we have to pay for food and rent, especially with some little Übersee members on board now.

We’ve given all we could but it was just not meant to be…

We’re taking off with a crying and a smiling side to it. Crying, because we won’t be able to explore Latin America’s music scene anymore, to find new amazing bands to bring over to Europe – to you. But hey, now you got to look for yourself! You can do it ;-) Smiling, because we’ve had a real impact with what we’ve done! Who knew bands like Panteón Rococó, Karamelo Santo, Abuela Coca, No Te Va Gustar, RoCola Bacalao, Doctor Krapula, Santo Barrio, La Plebe (on tour right now) or Los Kung Fu Monkeys (coming again in 2014) BEFORE we started out a long time ago?! We’ve changed the music scene round here – for the better we believe…”

Alles weitere auf uebersee-records.net.

Im Online-Shop von Übersee Records könnt ihr zum Abschluss noch das eine oder andere Schnäppchen erhalten. Greift zu, es lohnt sich!

Ich gehe jetzt zum Verdauen dieser Abschiedsnachricht erstmal ne Platte auflegen. Irgendwas von Panteón Rococó, Abuela Coca, No Te Va Gustar oder Karamelo Santo. Word!

¡Adiós Übersee-Records y pasalo bien!


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Zeckenrap?

Montag, 9. Dezember 2013 von heikoheftich

“Die Zeckenrapper nehmen kein Blatt vor den Mund und rappen gegen rechte Parolen und Machogehabe im deutschen Hiphop. Wichtigster Motor der Bewegung: Die TickTickBoom-Crew. Über 20 Mitglieder zählt die Crew, ein Zusammenschluss aus Rappern, DJs, Produzenten und Veranstaltern. [...]

Allen Beteiligten ist genau das wichtig, die Ablehnung von Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Diese Ablehnung äußert sich unterschiedlich: Zum Beispiel im Punkrap von Radical Hype, in Alltagsanalysen von Refpolk oder im queerfeministischen Rap von Sookee. Neu ist auch, dass die Politstatements nicht nur im Parolenmodus abgeliefert werden, sondern sogar tanzbar sind.

Doch Zeckenrap ist mehr als nur eine musikalische Bewegung.”

Was genau “Zeckenrap” ist, versucht ein Beitrag in der Sendung TRACKS auf Arte vom vergangenen Samstag anhand von Interviews mit Protagonisten aus der Szene zu erläutern. Das gelingt den AutorInnen des Beitrags ziemlich gut, denn neben den aktuellen Vetretern des Zeckenraps wie Neonschwarz, TickTickBoom (Obacht: FB-Link – by the way: Zeckenrapper und FB? Wie geht das eigentlich zusammen? Grübel…) oder Sookee, kommen auch die alten Herren von Anarchist Academy zu Wort. Digger, sind Bütti, Deadly-T und Co. alt und erwachsen geworden..! Guckt mal hier zum Vergleich, Doppel A im Jahr 1994…

Mehr Hintergrund-Informationen zum Musikgenre Zeckenrap findet ihr auch im “Bonus”-Bereich zur Sendung TRACKS auf arte.tv oder zum Beispiel in einem Artikel der Jungle Word aus dem Januar dieses Jahres, allerdings ohne bewegte Bilder und in reiner Textform.

Peace!


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soulofhamburg

Samstag, 7. Dezember 2013 von heikoheftich

Jeden Tag eine neue photographische Impression aus dem urbanen Großstadtdschungel Hamburgs – eindrucksvoll, schön, melancholisch, lustig, überraschend, manchmal verwirrend:

soulofhamburg.com

“Wir sind zwei Fotografen aus Hamburg, die diesen internationalen Betondschungel und sein hektisches Treiben mit den ebenso paradox anmutenden Momenten um uns herum ablichten.

-gewidmet ist dieser Blog den frei denkenden Menschen, die in den Straßen dieser Stadt leben und arbeiten-

Unsere Motivation spiegelt die Essenz der Streetphotography wider und demnach sind unsere Fotos nicht gestellt, sondern sie ergaben sich mit anonymen Personen in menschlichen Situationen unserer Gegenwart.”

Ein- und Ausblick:

Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern

Danke an soulofhamburg.com für die Genehmigung zur Einbindung der Fotos!


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“Reclaim Your Block!”

Freitag, 6. Dezember 2013 von heikoheftich

“In Zusammenarbeit mit dem Fanclubsprecherrat, dem Fanladen St. Pauli und dem Aktionsbündnis “Warum bist du bei St. Pauli” ist ein Video entstanden, welches die Werte der Fanszene des FC St. Pauli wieder verstärkt in den Vordergrund rücken soll.

Wir dulden keine homophoben, sexistischen oder rassistischen Beleidigungen – egal wo, egal gegen wen. Ob zuhause oder auswärts, die Spiele sind kein Anlass für hemmungslose Alkoholexzesse und verbale Entgleisungen. Habt Euch selbst unter Kontrolle und greift ein, wenn es nötig ist. Wir wissen, dass Ihr die große Mehrheit der Fans hinter Euch habt. Wir sind mehr! Zeig Respekt! RECLAIM YOUR BLOCK!”

Quelle: fcstpauli.com.

Alles Wissenswerte zur Aktion warum-bist-du-bei-sankt-pauli.de.

Link: fanclubsprecherrat.de

Link: Fanladen St. Pauli


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“Chance auf das erste Mietshäuser-Syndikatsprojekt in Münster zum Greifen nah”

Donnerstag, 5. Dezember 2013 von heikoheftich

Den folgenden Aufruf habe ich von einer mittlerweile in Münster (Westfalen) lebenden Freundin aus meiner ehemaligen Heimatstadt bekommen. Hört sich nach einem wirklich tollen Projekt und vielleicht findest Du einen Moment Zeit, Dir die folgenden Informationen über den Aufbau eines selbstverwalteten Wohnprojekt in Münster durchzulesen.

 

“Ein selbstverwaltetes Wohnprojekt in Münster…
So wie es gerade aussieht, könnte tatsächlich ein langgehegter Traum endlich wahr werden: Seit März diesen Jahres treffen wir uns mit einigen Personen aus Münster, um ein gemeinsames Wohnprojekt zu planen und umzusetzen. Uns ist dann bereits nach wenigen Treffen ein toller Hof mit anliegender Scheune und rund 5,6 ha landwirtschaftlicher Fläche direkt am Stadtrand von Münster vor die Füße gefallen (knapp 6 km bis zur Innenstadt) – eine erfahrungsgemäß ziemlich einmalige Gelegenheit für Münster!!!

Das jetzige Haupthaus (~300qm Wohnfläche) ist bereits zum allergrößten Teil ökologisch saniert und kann zunächst direkt von 8 Personen bewohnt werden. Die angrenzende Scheune möchten wir im Anschluss an einen möglichen Kauf (wir befinden uns derzeit in konkreten Kaufverhandlungen mit der Eigentümerin, die kurz vor der Einigung stehen und haben auch schon eine formlose Kreditzusage der Sparkasse Münster) direkt zu Wohnraum umbauen, wofür wir vom Bauamt auch schon das O.K. erhalten haben. Insgesamt wollen wir dort dann auf rund 615qm (+ etwa 100qm Gemeinschaftsräumen) mit ca. 16 Erwachsenen und 4 Kindern in 4-5 Wohneinheiten und zu einem qm-Preis zwischen 6,90-7,30 €/qm wohnen.

Hier zwei Bilder der Hofstelle von außen:

Klicken zum Vergrößern Klicken zum Vergrößern

Mehr als “schöner Wohnen”: Bildungsarbeit und vielfältiges Kulturangebot
Neben dem Aspekt langfristig wirklich preiswerten Wohnraum unterhalb des Mietspiegels zu schaffen (in Münster “explodieren” bekanntlich die Mietpreise und günstiger Wohnraum ist knapp!), soll aber auch alternative Bildungsarbeit im ökologischen, politischen und sozialen Bereich für uns ein integraler Bestandteil des Projektes sein. Wir möchten in den entstehenden großzügigen Gemeinschaftsräumen und auf der riesigen “Landfläche” Seminare, Veranstaltungen, Treffen und kulturelle Aktivitäten organisieren oder diese interessierten Gruppen und Einzelpersonen zur Verfügung stellen. Somit werden wir uns kritisch und gleichzeitig konstruktiv in die (bildungs-)politische Landschaft von Münster einbringen. Dabei kooperieren wir eng mit anderen Einrichtungen, Initiativen und Vereinen, die sich ebenfalls in diesen Bereichen engagieren. Und natürlich soll auch für euch jede Menge Platz in dem Projekt sein: Wir werden zudem mindestens einmal im Jahr ein rauschendes Hoffest veranstalten!

Ökologische Landnutzung
Eine weiterer Teil der großen landwirtschaftlichen Fläche soll perspektivisch ökologisch gestaltet und genutzt werden.

Kaufen um zu Mieten – Das Mietshäuser Syndikat (MHS)
Wir planen unseren Hauskauf mit dem Mietshäuser Syndikat, welches vor über 20 Jahren in Freiburg gegründet wurde und inzwischen zu einem bundesweiten Netzwerk aus 74 ähnlichen selbstverwalteten Hausprojekten und derzeit 25 weiteren Projektinitiativen – wie künftig auch unsere Initiative – geworden ist. Das Mietshäuser Syndikat ist eine singuläre, kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum kapitalmarktunabhängigen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen und solidarische Ökonomie zu schaffen.

Das Ziel ist also: bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dauerhaft zu erhalten und zu sichern. Durch den Kauf der Immobilie mit dem Mietshäuser Syndikat wird der Hof so zudem der Immobilienspekulation entzogen – ein effektives Mittel gegen ein “Phänomen”, welches auch in Münster leider sehr präsent ist und derzeit die Mieten hier in die Höhe treibt. Denn durch die von uns gewählte Konstellation beim Kauf des “Eigentums” (s.u.), wird die Immobilie jedoch NIE (!) nur einigen Einzelpersonen oder uns als Projektgruppe gehören. Wir bleiben also auch nach Abzahlung aller Verbindlichkeiten weiterhin “nur” Mieter_innen und dies gilt auch für alle zukünftigen Bewohner_innen! Das hat auch den Vorteil, dass auch die “finanzielle” Existenz und Sicherheit des Projektes nicht davon abhängt, ob und wann jemand oder alle wieder aus dem Haus ausziehen!

Das Gesellschafter-Prinzip des MHS
Das Prinzip ist so einfach, wie genial. Wir haben vor kurzem einen Hausverein (Solidarisch Wohnen – SoWo e.V.) gegründet, in dem alle aktuellen (und künftigen) Bewohner*innen Mitglieder sind und der die Geschicke und das Zusammenleben auf dem Hof organisieren wird. Dieser Hausverein wird nun Gesellschafter einer von uns zu gründenden GmbH, die dann die Immobilie erwirbt. Als zweiter kleinerer Gesellschafter soll das Mietshäuser Syndikat in die GmbH einsteigen und auch ausschließlich Stimmrecht bei grundlegenden Entscheidungen, wie dem Wiederverkauf haben. Das MHS besitzt fortan also ein Vetorecht, wenn es um die “Eigentumsfrage” geht, was somit den Weiterverkauf und klassische “Eigentumsrechte” verhindert.

Alle anderen Geschicke (Umbau, Vermietung, Zusammenleben, etc.) bleiben zu 100 % bei dem Hausverein, also uns Bewohner*innen. Somit ist das Wohnprojekt komplett autonom, die Immobilie aber gegen die Spekulation abgesichert und quasi vom “freien Markt” genommen.Wir Mieter_innen bleiben also Mieter_innen, wenngleich die Miete perspektivisch mit der Rückzahlung der Kredite sogar noch ein wenig sinken kann.

Zudem zahlen wir, wie alle MHS-Projekte, als Anteil innerhalb unserer Monatsmiete, einen Soli-Transferbeitrag (zu Beginn 10 Cent/qm) an das Mietshäuser Syndikat, mit dem wiederum weitere GmbH-Beteiligungen nach dem Schneeballprinzip ermöglicht werden. Ein großartiges und solidarisches Prinzip, wie nicht mehr nur wir meinen! Links: Spiegel-Online Bericht zum MHS, Badische Zeitung zum MHS. Mehr Infos zum Mietshäusersyndikat findet ihr auch direkt unter syndikat.org

Klicken zum Vergrößern

Finanzierung des Projektes
Die Finanzierung des Projektes selbst basiert auf vier tragfähigen und erprobten Säulen:

1) Private Einlagen der Vereinsmitglieder
Wir, die künftigen Bewohner*innen bringen einen Anteil der Investitionssumme an Eigenkapital auf.

2) Direktkredite
Direktkredite werden von Projektunterstützer*innen (Einzelpersonen und Gruppen), die das Projekt kennen und unterstützenswert finden, eingebracht und je nach Wunsch zwischen 0 – 2 % verzinst. Direktkredite gelten gegenüber der Bank ebenfalls als Eigenkapital und senken so die Kreditsumme, die durch einen Bankkredit aufgenommen werden muss.

3) Bankkredit
Die restliche Investitionssumme wird als Kredit bei der Bank aufgenommen.

4) Mieteinnahmen
Die Bewohner*innen zahlen mit ihren sozialverträglichen Mietbeiträgen, die laufenden (Direkt-)Kredite zurück.

Und dafür brauchen wir euch!
Denn es ist besser 1000 Freund*innen im Rücken zu haben, als eine Bank im Nacken…

Und um das Ganze finanzierbar zu machen, sind wir auf der Suche nach privaten Direktkrediten: Habt ihr vielleicht Geld auf der Bank, im Sparstrumpf oder im Kühlschrank liegen, welches ihr zur Zeit nicht unbedingt benötigt und dass ihr lieber sinnvoll anlegen möchtet als dem häufig unethisch agierendem Finanzmarkt? Dann kommt für euch vielleicht ein Direktkredit für unser solidarisches Wohnprojekt in Frage. Direktkredite sind Geldbeträge, die dem Projekt – ohne den Umweg über eine Bank – direkt geliehen werden. Sie bieten Einzelpersonen und Gruppierungen die Möglichkeit einer sinnvollen, sozialen, ökologischen und nachhaltigen Geldanlage. Dafür wird zwischen den Kreditgeber*nnen und dem Hausprojekt ein rechtsgültiger und verbindlicher Kreditvertrag abgeschlossen. In einem Kreditvertrag werden alle Bedingungen klar geregelt und unsere Kreditgeber*innen entscheiden selbst, wann sie ihr Geld zurückbekommen wollen.

–> Das bedeutet auch, dass es nicht darum geht, zu spenden oder mir persönlich Geld zu geben! Es bedeutet, der GmbH Geld zu Verfügung zu stellen und Zinsen dafür zu bekommen!

Wir können euch auf Grundlage unserer Kalkulation folgende Konditionen anbieten:
• Wir freuen uns über Direktkredite ab einem Betrag von 500€ (darunter ist leider der Verwaltungsaufwand zu groß.)
• Zinsen: je nach Wunsch gewähren wir euch 0-2% Zinsen auf euren Direktkredit. (Die Auszahlung der Zinsen kann am Jahresende oder mit der kompletten Summe nach Vertragsende erfolgen)
• Mindestlaufzeit: 1 Jahr, danach mit einer Kündigungsfrist von 4 Monaten
• individuelle Laufzeitvereinbarung (beispielweise für zwei Jahre)
• Direktkredite können auch bereits jetzt schon zu einem späteren Gültigkeitszeitpunkt abgeschlossen werden (bspw. wenn ihr erst ab dem 01.01.2014 bei uns anlegen wollt). Das hilft uns ebenfalls sehr!

Wie sicher ist Euer Geld?
Natürlich möchte ich euch auch darüber nicht im Unklaren lassen. Laut Bundesfinanzregelung erhält im Falle von Insolvenz unsererseits erst die Bank den Kredit zurück, dann die DirektkreditegeberInnen und zu guter letzt wir unser Eigenkapital.

Es gibt also ein kleines Restrisiko, das wir allerdings nach allen erdenklichen Seiten hin begrenzt haben: In der über 20-jährigen Erfolgsgeschichte des Mietshäuser Syndikats musste von den gesamten Projekten lediglich eines Insolvenz anmelden, da ein “Schwamm” im Gebäude die Sanierung unmöglich machte(*).

• Wir sorgen an diesem Punkt mit einem Gebäudegutachten vor!
• Darüber hinaus ist unsere Kalkulation natürlich von mehreren Fachleuten im Syndikat und bei der Kreditgebenden Bank (Sparkasse Münster) intensiv auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft worden.
• Außerdem haben wir einen hohen finanziellen “Puffer” (insgesamt 100.000 Euro) in unsere Kalkulation eingebaut, damit wir steigenden Sanierungskosten oder Mietausfall gelassen begegnen können.
• Die Kalkulation der Sanierungskosten wurde zudem mit unseren uns begleitenden Architekten und mit der Bank durchgesprochen und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

(*) Sollte dennoch der “worst case” eintreten, werden durch den Verkaufswert des Grundstücks und der sanierten Scheune, zwar erstrangig die Bankkredite bedient. An zweiter und tatsächlich aussichtsreicher Stelle stehen dann jedoch die Direktkreditgeber*innen, also ihr. Wir rechnen in einem solchen unwahrscheinlichen Szenario also “lediglich” damit, dass unsere Einlagen als Bewohner*innen verloren gehen könnten, weil das Haus ggf. für weniger verkauft wird als unsere Investitionssumme.
Da Münsters Immobilienmarkt heiß begehrt ist und wir drum herum auch noch Land haben – in solch einer Nähe zur Innenstadt (für das wir auch schon Auskunft zu Altlasten eingeholt haben – es gibt keine!) gehen wir selbst im worst case davon aus, alle Kredite bedienen zu können.

Weitere Sicherheiten:
• wir werden ca. 16 Personen sein, die sich die monatlichen Kosten teilen werden – der Kauf hängt also nicht nur von wenigen Personen ab

• Münster als Student*innen-Stadt ist ständig auf Suche nach Wohnraum, so dass es nicht schwer werden wird, einzelne Zimmer zu vermieten, falls es mal zu einem Auszug kommt
• durch einen regelmäßigen Kontakt zum Mietshäusersyndikat gibt es einige erfahrene Menschen, die bei Schwierigkeiten und Fragen helfen können und die uns bereits jetzt und in der konkreten Anfangszeit tatkräftig und intensiv mit ihrem Wissen und Know-How zur Seite stehen
• die landwirtschaftliche Fläche bietet eine zusätzliche Sicherheit: sollten unerwartete Kosten auftreten, so besteht die Option, einen Teil des Landes zu verkaufen (in Münster liegt der Quadratmeterpreis Land gerade bei 5 Euro).

Was tun?
Falls ich mit dieser Mail euer grundsätzliches Interesse an unserem ungewöhnlichen Projekt geweckt haben sollte und ihr/ jemand von euch sich vorstellen kann uns mit einem Direktkredit zu unterstützen, bestehen nun mehrere Möglichkeiten:

1.) Ihr seid von dem Projekt überzeugt und wollt direkt investieren! Im Anhang schicke ich euch eine Absichtserklärung (ein sogenannter “Direktkreditvorvertrag”) mit, dessen Gültigkeit erst mit der Gründung der GmbH und dem erfolgreichen Kauf eintritt. Wir benötigen diesen Vertrag jedoch bereits jetzt, um ihn bei den Verhandlungen mit den Banken und der Eigentümerin in die Waagschale werfen zu können. Falls wir das Projekt doch nicht umsetzen sollten, weil die Kaufpreiseinigung nicht stattfindet, würde der Vertrag natürlich hinfällig und die Summe müsste gar nicht angewiesen werden!

2.) Wenn ihr grundsätzliches Interesse aber/oder weitere Fragen hast, dann melde dich doch gerne möglichst bald bei mir per Mail oder telefonisch. Alternativ könnt ihr auchgerne an folgende spezifische Mailadresse schreiben: direktkredite@grafschaft31.org (die rufen alle Vereinsmitglieder ab) oder dich unter 01573-2551815 an unser Vereinshandy wenden…

3.) Ganz klasse wäre es, wenn ihr diese Mail auch noch an potenziell weiter Interessierte, Freunde, Verwandte und Bekannte weiterleiten könntet, die vielleicht (ebenfalls) Lust und Interesse haben, ein solches Projekt zu unterstützen. Neben der Webseite grafschaft31.org erstellen wir derzeit auch einen “Werbeflyer” der das Projekt weiter bekannt machen und uns bei der Direktkreditwerbung unterstützen soll. Wenn ihr Interesse daran habt, kann ich euch auch gerne mit diesem Flyer in digitaler oder gedruckter Version “versorgen”.

Ich hoffe sehr, dass wir schon bald – und vielleicht ja sogar mit eurer Unterstützung -, Münster mit einem neuen solidarischen Wohnprojekt bereichern können und ich euch dort zudem in naher Zukunft willkommen heißen könnten!

Ich würde mich sehr freuen von euch zuhören und bin offen für kritische Nachfragen!”

Der Flyer zum Projekt als PDF

Bürgerfunk-Interview zur Grafschaft 31


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