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Null zu drei, Nazis und verpeilte Bullen = ?

Samstag, 27. September 2008 von heikoheftich

Rostock-Nazis verpisst Euch! Genau, St. Pauli hatte ein Auswärtsspiel gegen Hansa Rostock.

Man hätte es ja vorher ahnen können, dass etwas passiert, schließlich gingen in den Spielen seit 1993 die „Fans“ von Hansa Rostock immer wieder teilweise mit äußerster Brutalität gegen Fans von St. Pauli vor (Lesebeispiel). Aber nein, dieses Spiel wird von den Sicherheitsbehörden nicht als Risikospiel angestuft. Das Duell des Dorfvereins (sorry!) VfL Osnabrück gegen St. Pauli hingegen wurde von der Polizei mehrfach als Sicherheitsspiel deklariert, so viel zu dem Vermögen, Situationen richtig einschätzen zu können.

Rostock macht auf sich aufmerksam...

Im folgenden möchte ich eine kleine und bei weitem nicht vollständige Liste von Fehlleistungen der Polizei, die gestern abend laut Zeitungsmeldungen mit 600 (!!!) Beamten (sogar aus Bayern) anwesend gewesen sein soll, und auch des Ordnungsdienstes ABS geben:

1. Bei Ausstieg aus dem Sonderzug, springen Nazis/Assis/Rostock-Anhänger aus den Büschen am Bahnhof und attackieren St. Pauli-Fans mit Steinen und Flaschen.

2. Auf dem Weg zum Stadion können Nazis/Assis/Rostock-Anhänger aus einer Kneipe am Marschweg der St. Pauli-Fans pöbeln und provozieren.

3. Am Stadion-Eingang warten ca. 100 Nazis/Assis/Rostock-Anhänger auf die St. Pauli-Fans und bewerfen diese minutenlang mit Flaschen und Steinen. Die Polizei ist mit wenigen Kräften vorhanden, greift nicht ein.

4. Während des Spiels kommt es immer wieder zu Provokation von Nazis/Assis/Rostock-Anhänger, die direkt neben dem St. Pauli Block stehen. Sie werden nur durch eine Reihe Ordner vom näher kommen gehindert. Polizei ist im Block der provozierenden Nazis/Assis/Rostock-Anhänger nirgendwo zu sehen.

5. Nach Ende des Spiels überrumpeln die Nazis/Assis/Rostock-Anhänger die Ordner, die sofort flüchten und drängen gegen den Zaun/Plexiglasscheibe zum Gästeblock. Dabei schlagen Sie mit Fahnenstangen und Gürteln auf nahe des Zauns stehende St. Pauli-Fans ein. Zudem fliegen Steine und weitere Gegenstände, die einige St. Pauli-Fans leicht verletzten. Die Polizei dringt erst nach ca. 15 Minuten in den Block der Nazis/Assis/Rostock-Anhänger und versucht diese zu bändigen, schmeißt aber keine dieser Tiere aus dem Block.

Randale (Quelle: Express.de) Randale (Quelle: Express.de) Randale (Quelle: Express.de)

6. Auf dem Rückweg werden St. Pauli-Fans am Bahnhof Parkstraße von Nazis/Assis/Rostock-Anhänger mit Leuchtspurmunition beschossen.

7. Die Polizei setzt Wasserwerfer, Tränengas und Pfefferspray gegen Rostock-Fans ein, darunter sollen sich auch Schüler und Rentner befunden haben.

Hier könnt Ihr ein paar der Nazis/Assis/Rostock-Anhänger und deren hässliche Fratzen sehen. Mittlerweile berichtet auch der SPIEGEL über den gestrigen Abend in Rostock, für dessen Verein dieser Bericht definitiv vernichtend ist. Und dies findet zu Recht statt. Denn schließlich fallen Anhänger von Rostock immer wieder durch Gewalttaten auf. Und selbst in der Führungsetage – wahrscheinlich nicht die geistige – fallen einige Mitglieder durch, sagen wir einmal, Unkenntnis der Situation, obwohl anwesend, auf: Lest hier

By the way: Die Hool-Gruppe war nicht groß und natürlich sind bei weitem nicht alle Fans von Hansa Rostock rechtsgerichtet. Wenn St. Pauli-Anfeindungen aber u.a. durch „Scheiß St. Pauli“-Rufe durch das gesamte Stadion mitgetragen werden, dann trägt dies entscheidend zu einer allgemeinen Hass-Stimmung bei.

Einwand: Haben die doch gar nicht gerufen, und wenn dann nur einige?! Schau dieses Video an und höre bei 0:48 die Hansa-Fans… Ja, Gastfreundschaft ist dort scheinbar nicht bekannt… Auch das Fernsehen hatte einen schweren Stand:

Absurd wird es abschließend, wenn man dies lesen muss: „Die Taktik, beide Fan-Gruppen nicht aufeinandertreffen zu lassen, sei bis auf zwei Ausnahmen aufgegangen, sagte Polizeisprecherin Dörte Lembke der Deutschen Presse-Agentur dpa. Eine Vereinbarung zwischen Hansa-Fans, Verein, Ordnungsdienst und Polizei sei von den Anhängern nicht eingehalten worden. Demnach wollten sich die Beamten im Hintergrund aufhalten, solange die Anhänger friedlich sind. Rostocker Fans hätten sich am Freitag aber nicht an die Abmachung gehalten, sagte die Polizeisprecherin weiter.“ (Quelle Ostseezeitung)

Polizei: Sechs, Setzen! Hansa Rostock: Werde Dein massives Problem los! Hansestadt Rostock: Du hast mal wieder ein paar bundesweite Schlagzeilen – und ein Imageproblem.

Kein Fußbreit den Faschisten!

Update: die DeutscheFussballMafia (DFB) äußert sich – und es war nicht anders zu erwarten folgendermaßen: „Aus Rostock wurde der Sportgerichtsbarkeit des DFB mitgeteilt, dass es im Stadion zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen wäre. Zwar hätten Rostock-Fans versucht, den Block der St. Pauli-Fans zu stürmen, doch wäre dieser Versuch schnell von den Ordnungs- und Sicherheitskräften unterbunden worden.“ Das Schlimme dabei: man musste so eine Aussage erwarten…

Die Aussage der Rostocker Polizei liest sich fast noch ein bisschen besser: „Während des Spielverlaufs zeigten beide Fangruppen lediglich fantypisches Verhalten und es kam zu keinen nennenswerten Störungen.“ Fanypisch: Homophobie, Nazi-Symbolik, Agressivität in Zeichen und Tat gegen Gäste? Sollte man daraus lesen müssen, dass dies in Ostdeutschland Rostock anscheinend normale Zustände sind?

Bullen, DFB, Rostocker-Verantwortliche – mit Verlaub, ihr habt doch nen totalen Dachschaden!!

Kategorie: Cops, FC St. Pauli, Link, Photographie, Video | 14 Kommentare »

14 Kommentare zu “Null zu drei, Nazis und verpeilte Bullen = ?”


  1. Paparazzo schrieb am 29. September 2008 um 12:19

    Moin Heiko.

    Schöner Bericht von einem unschönen Spiel bei einem hässlichen Verein mit verdammt hässlichen Fans. Eigentlich hatte ich ja noch kriegsähnlichere Zustände erwartet, als Du beschreibst. Zum Glück gabs ja wohl keine schwer verletzten.
    Warste eigentlich dort? Liest sich zumindest so.
    CUSOON


  2. heikoheftich schrieb am 30. September 2008 um 01:06

    Jup. Sogenannte Live-Berichterstattung. War ein anstrengender Ausflug nach Rostock…

    Aber an dieser Stelle sollte man sich auch an den Abschaum aus Leipzig (1. Mai 1998), Chemnitz (2. Juni 2006), Magdeburg (2. Juni 2007), Dresden (17. August 2003) oder Cottbus erinnern. Die scheinen sich alle gegenseitig zu befruchten und zeugen Affen, da muss man sich fragen, wie so wenig Gehirn einen Körper überhaupt noch zum Laufen bekommt…


  3. Paparazzo schrieb am 30. September 2008 um 10:23

    Man sollte dafür sorgen, dass diese 50 bis 100 Krawallcowboys gar nicht erst die Grenze aus MV überschreiten!!
    Viva la Heimspiel!
    Forza FC Sankt Pauli!
    Alerta Antifascista!

    …. und

    Tempo 100 auf Autobahnen….


  4. Arbeiter schrieb am 7. Oktober 2008 um 12:02

    ´N echter Kracher über die Verhandlung von einem Hool in Rostock wg. der Krawalle gegen St. Pauli-Anhänger:

    „Zwei Polizisten sagten aus, sie hätten bei der Kontrolle des später gestellten Angeklagten beobachtet, wie er eine Sturmhaube und einen Blitzknaller weggeworfen habe. Vor Gericht konnten aber weder Maske noch Feuerwerkskörper als Beweisstücke herangezogen werden. Beide Gegenstände seien W., der kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden war, von der Polizei wieder ausgehändigt worden, als er auf freien Fuß gesetzt wurde. Dafür fehle jede Rechtsgrundlage, kritisiert die Staatsanwältin: „Ein Unding, dass sie herausgegeben wurden.“

    Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/spo/mantel_spo_33343035383636.phtml


  5. Wossi schrieb am 7. Oktober 2008 um 15:56

    Anders herum? Wieso ist immer der FC St.Pauli beteiligt? Gehen die Krawalle von dessen Ultras aus? Wieso kracht es immer bei Begegnungen der Paulianer?
    Keinen deut besser, sich aber gern als das „Gute“ präsentieren.
    Wer austeilt, muss auch einstecken können.


  6. heikoheftich schrieb am 8. Oktober 2008 um 01:47

    Hey Wossi (=Wütender Ossi?), lies Dir den obigen Augenzeugenbericht noch einmal genau bzw. überhaupt durch. Oder nutze Quellen wie Spiegel-Online, Hamburger Abendblatt, NDR, Ostseezeitung, selbst die BILD! Oder ganz einfach (das hilft auch bei wenigen Gehirnzellen), guck Dir bewegte Bilder an: http://de.youtube.com/watch?v=m5ViybiYYYY


  7. Pfefferspray schrieb am 18. Februar 2009 um 19:20

    Danke für den schönen Bericht über ein unschönes Spiel. Ich schreibe gerade einen Bericht über Gewalt und Fußball, konnte mir einige Hinweise und Anregungen holen.


  8. heikoheftich schrieb am 18. Februar 2009 um 20:10

    @ „Pfefferspray“: Bitte keine kommerzielle Werbung auf heikoheftich… musste den Link deswegen rausnehmen.


  9. Hahaha, Rostock - wir lachen uns schlapp! | heikoheftich.de | support free media. schrieb am 7. März 2009 um 17:37

    […] heikoheftich: @ “Pfefferspray”: Bitte… […]


  10. peter dumm? schrieb am 6. Juli 2009 um 21:06

    schöne schwarz weiss malerei bei euch hamburgern… mit diesen kommentaren und den berichten zu den beiden derby-spielen (08/09) zeigt ihr mal wieder, dass eure „weitsicht“ bis an die „grenze des ehemaligen antifaschistischen schutzwalls“ reicht. rostock ist schön, langer strand, meer, tolle mädels 40.000 studenten, weltoffene bevölkerung und doch (was hansa angeht) ein wenig rauer und kühler, als diese ganzen verweichtlichen dsf-pisser-fans, die 80% des kommerziell verwertbaren fanpotentials der meisten vereien darstellt.

    WIR SCHEISSEN AUF ST.PAULI – nicht weil ein teil von euch links zu sein scheint, nicht weil ihr glaubt ihr seid besser als die 5 glatzen unter unseren 20.000…

    sondern einfach, weil ihr immer wieder zeigt, wie oberflächlich man sein kann ohne einen hauch von selbstzweifel aufzubringen…

    VORWÄRTS HANSA ROSTOCK


  11. heikoheftich schrieb am 6. Juli 2009 um 22:12

    Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast, einen Kommentar dieser Länge zu schreiben und das Thema angemessener zu reflektieren als andere Deiner Freunde.


  12. Geschafft: Schiffbruch! | heikoheftich.de | support free media. schrieb am 4. November 2009 um 10:14

    […] massive Gewalt beim Spiel gegen St. Pauli-Fans in Rostock 2008 (Link) – Gewalt und Spielunterbrechung, Raketen, Böller und Pyrotechnik am Millerntor (Rostock in HH, […]


  13. Lemmy schrieb am 4. November 2009 um 14:24

    Irgendwie heißt es hier größtenteils immer nur, dass die ganzen Sachen immer nur von Rostocker Fans ausgehen. Und St. Paulianer stellen sich nur in die Rolle des „Opferlamms“. Aber das auch Pauli-Fans ihren Beitrag dazu geben, davon wird‘ kaum oder gar nicht von gesprochen. Denn zu sowas gehören immer zwei Seiten. Aber es geht ja immer nur von anderen Fans aus. Ich zitiere hier mal fast den kompletten Beitrag: „Aber an dieser Stelle sollte man sich auch an den Abschaum aus Leipzig (1. Mai 1998), Chemnitz (2. Juni 2006), Magdeburg (2. Juni 2007), Dresden (17. August 2003) oder Cottbus erinnern. Die scheinen sich alle gegenseitig zu befruchten und zeugen Affen, da muss man sich fragen, wie so wenig Gehirn einen Körper überhaupt noch zum Laufen bekommt…“
    Hier heißt es auch wieder nur,“Abschaum aus Leipzig, Chemnitz, Magdeburg, etc. “ Aber das man in den eigenen reihen nicht wenige Abschaum, Pöbel und Gesocks hat, dass kann man ja wieder mal nicht zugeben. Selsbst hat man ja auch nie angefangen. (Ich entschuldige mich hier schon einmal für eventuelle Wiederholungen.)

    Und wie man auch oben schon sehr schön lesen konnte, wo noch was zu anderen Ostdeutschen vereinen gesagt wurde ( Und dann auch immer schön Antifa sein, richtig? Obwohl die Antifa in meinen Augen kein bisschen besser ist, als ganz normale Faschisten. Denn Antifa’s sind größtenteils auch nur minderbemittelte Linksfaschisten.


  14. Lemmy schrieb am 4. November 2009 um 14:29

    So. In meinem Beitrag ist mir leider ein wenig durcheinander gekommen, hoffe aber trotzdem, dass ihr die Intelligenz besitzt, es trotzdem richtig zu verstehen.

    MfG