heikoheftich.de
adfreeblog.org



Schnappschuss

Schnappschuss :: Klicken zum Vergrößern
mehr Schnappschüsse...

Photographie

Link :: photographie.heikoheftich.de
mehr Photos...

Soziales Netzwerk Online? (geborgt von Myspace.com)

heikoheftich.de hat aktuell
0 Freunde bei Facebook.


Vermischtes

Externer Link :: heikoheftich hört zurzeit gern  Gypsy Ska Orquesta (VE)

Externer Link :: FC St. Pauli Liveticker öffnen  FCSP vs. A. Bielefeld

Externer Link :: FC St. Pauli Liveticker öffnen  AFM Spieltag Radio

Externer Link :: Fotos vom letzten Spiel zu Hause gegen Leipzig (Quelle: kleinertod.wordpress.com)  FCSP vs. Leipzig

RSS Feed abonnieren  RSS Feed abonnieren

Neue Kommentare

Tagwolke

2. Bundesliga Album Amsterdam Antifa Aufkleber Berlin Bild Bilder Bullen Cops Datenschutz Demo Demonstration Downloadz Fans FCSP FC St. Pauli Festival Fotos Fussball Gegengerade Gewalt Graffiti Hamburg Hannover Hansa Rostock Hardcore HC Hip Hop HSV Kamera Kiel Konzert Kunst Link Liveleak Millerntor Musik Nazis NDR Neonazis Photo Photographie Polizei Polizeigewalt Punkrock Pyro Randale Rap Rostock Screenshot Ska Spanien St. Pauli Stadion Streetart Südkurve Ultras USA USP Video Vimeo Webseite Youtube Überwachung

Neue Beiträge

Kategorien



Gegen Überwachung!
Gegen Stasi 2.0
Aktion Überwach!
Anonymouse.org
Torprojekt.com
PGP - Mail-Verschlüsselung
 Get Mozilla Firefox

Valid XHTML 1.0 Transitional

CSS ist valide!



„Guten Morgen, Limbach-Oberfrohna!“

Montag, 18. August 2014 von heikoheftich

„Zuhause bleiben statt reisen

Die Zahl der Möglichkeiten, mit abweichendem Verhalten noch irgendwen zu verblüffen, geht heute gegen null; denn eine weitgehend tolerante, abgeklärte Gesellschaft kennt ihre Meinungen und Handlungsoptionen. Man schmunzelt vielleicht über Unübliches, ist bestürzt oder empört. Aber es überrascht, überrascht zu sein.

An einem Winterabend vor zwei Jahren hörte ich zum ersten Mal von einem nicht weiter auffälligen Gleichaltrigen, dass er nicht gern reisen würde. Die Worte standen dann da im Raum. Staunendes Schweigen in der Runde. Die Heimat – Hamburg, Deutschland, Mitteleuropa – fuhr er fort, sei vollkommen genügend.

Die Ferne mit all ihren Ungewissheiten, deren gezielte Entdeckung das Reisen bedeute, locke ihn nicht, nicht im Geringsten. Schwüle, Stress und aufgeregte Menschenmassen: dafür müsse er nicht fünfzehn Stunden in engen chinesischen Flugzeugen sitzen. Bald wurde das Thema gewechselt, niemand wusste so recht, was dazu zu sagen wäre.

Das Bekenntnis überrascht so, weil es unzeitgemäß ist, zu bleiben. In meiner flexiblen, mobilen, fortschrittshungrigen und reiselustigen Generation gelten die Bleibenden als träge, vernagelt, öde. Das gilt für Reiseverweigerer wie für Schulabsolventen, die in ihrem Heimatdorf, in ihrer mittelgroßen Heimatstadt bleiben wollen. Der Tenor: Bleiben ist schlecht für die Entwicklung. Bleibende mit ihren bleiernen Beinen sind unattraktive Gesprächsteilnehmer. Im Abseits steht, wer von der Schönheit des Wendlands spricht, wenn von Nicaragua die Rede ist.“

[…]

Das ganze Essay lest ihr auf taz.de.

Kategorie: Allgemein, Link | Kommentare deaktiviert für „Guten Morgen, Limbach-Oberfrohna!“

Kommentare geschlossen.